Zur ökonomischen Vorgeschichte und
Interpretation des Mauerbaus 1961 -
Fakten contra Erinnerungslücken
Karl Mai
Zur Fragestellung
Der Mauerbau ist
immer noch ein ambivalentes Thema und historisch
umstritten. Seine ökonomischen
Hintergründe sind der
jüngeren Generation oft entrückt
bzw. insgesamt kaum noch
bekannt.
Zur De-Legitimierung
der DDR als historisch zweiter
deutscher Staat zählt
das systematische Bemühen
des jetzigen politischen
Establishments, den Mauerbau
von 1961 als „ungeheuerliches
Unrecht der SED-Diktatur
gegenüber dem deutschen
Volke“ fest im heutigen
deutschen Alltagsbewusstsein
zu verankern.Es gilt
öffentlich als peinlicher Tabu-Bruch
der herrschenden Ideologie,
dies auch bloß kritisch
zu hinterfragen.
Daher gewinnt die ökonomische
Vorgeschichte des Mauerbaus zunehmend eine wichtige Rolle, so dass ihr hier
nachgegangen werden soll.
Oft wird nicht
bedacht, dass jener
historisch-dramatische Akt zunächst
aus der Sicht der damaligen Lage
sowie jener Politiker zu bewerten und
zu beurteilen ist, die
die deutsche Zukunft seinerzeit gestalten
konnten. Dies gilt
für deutsche und
internationale Machtpolitiker
jener Zeit gleichermaßen. Rückblickend
bilden sich oft andere Kriterien und
Maßstäbe für die
Politik, zumal seit ein deutscher
„Größenwahn“ wieder vorwärts drängt.
1. Zur
ökonomischen Lage
der DDR
bis zum Jahre 1961
In den ersten Jahren nach dem Ende des
Zeiten Weltkrieges (bis 1953) erlitten die Menschen in der SBZ/DDR katastrophale Rückschläge und ruinöse
Verluste in ihrem Wirtschaftspotenzial unter dem vormaligen sowjetischen
Reparationsregime.
Die umfassenden Demontagen in der
Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) bis 1948, die nachfolgend hohen laufenden
Produktionsentnahmen bis 1953 (einschließlich anfangs kostenlose und später
stark „verbilligte“ Uranlieferungen) prägten langzeitig negativ die
Wirtschaftskraft in Ostdeutschland.
Zugleich machten sich die Folgen der
wirtschaftlichen Abspaltung von den Westzonen (und von Schlesien) als
chronische Schwächung des ostdeutschen Produktionspotenzials bemerkbar, die von
einer krisenhaften Massenflucht in den Westen begleitet waren.
1.1 Die Gesamtwirkung der Reparationen
bis 1953
Die SBZ/DDR verlor durch die Demontagen
nach Wenzel ca. 2400 Industriebetriebe (nach Steiner ca. 3400), die abgebaut, ausgeschlachtet und als Ruinen hinterlassen oder deren
Gebäude z. T. auch gesprengt wurden. Dadurch sank das Bruttoanlagevermögen der
Wirtschaft bis 1948 auf 74,3 % des Standes von 1936, und die industriellen
Kapazitäten wurden auf 70 % reduziert. [i]
Der materielle Umfang der Demontagen
wurde später von den sowjetischen „Entnahmen aus der laufenden Produktion“ im
Rahmen der gesamten Reparationsleistungen noch weit übertroffen. [ii]
Die Gesamtbelastungen aus den
Demontagen (ohne die ersten „Beuteaktionen“) beliefen sich auf etwa 12,1 Mrd.
RM in Preisen von 1944, die aus den laufenden Produktionsentnahmen auf 41,8
Mrd. RM – insgesamt also 53,9 Mrd. RM oder 14 Mrd. Dollar in Preisen von 1938. (Steiner,
2004, S. 33)
Durch diese dramatischen
volkswirtschaftlichen Anfangsverluste für Reparationen geriet die SBZ/DDR nach
1945 sofort in einen zwangsläufigen Leistungsrückstand gegenüber den Westzonen
bzw. der Bundesrepublik, der sich späterhin als nachwirkende Hypothek im
„ökonomischen Wettbewerb“ der beiden deutschen Teilstaaten erweisen sollte.
Dies wird durch neuere
Forschungsergebnisse mit vergleichbaren makroökonomischen Daten nach G.
Heske [iii] wie folgt belegt:
Tabelle 1: Anteil der Bruttoinvestitionen an der
„Inländischen Verwendung des BIP“ von DDR
und BRD vor 1961 (in
Prozent)
|
Jahr |
1950 |
1951 |
1952 |
1953 |
1954 |
1955 |
1956 |
1957 |
1958 |
1959 |
1960 |
1961 |
|
DDR |
12,6 |
13,6 |
14,3 |
14,6 |
12,0 |
13,1 |
15,6 |
16,5 |
19,1 |
19,6 |
19,2 |
18,0 |
|
BRD |
29,0 |
28,6 |
28,8 |
28,9 |
29,8 |
31,9 |
31,4 |
39,4 |
29,3 |
30,2 |
30,8 |
30,1 |
Danach war es der DDR bis 1961 nicht
gelungen, ihren nach 1945 entstandenen wesentlichen Rückstand in den jährlichen
„Anteilen der Bruttoinvestitionen an der Endverwendung des BIP“gegenüber der
BRD aufzuholen. Ab 1960/1961 war hierin ein leichter Rückgang zu verzeichnen,
der darauf hinwies, dass sich die Lage 1961 für die DDR verschlechterte.
Nach G. Heske zeigen die
Daten besonders allein für die Anlageinvestitionen ein noch deutlicheres
Bild [iv]:
Tabelle 2: Anteil der Bruttoanlageinvestitionen
an der „Inländischen Verwendung des BIP“ von DDR und BRD vor 1961 (in Prozent)
|
Jahr |
1950 |
1951 |
1952 |
1953 |
1954 |
1955 |
1956 |
1957 |
1958 |
1959 |
1960 |
1961 |
|
DDR |
8,9 |
9,5 |
10,7 |
11,8 |
11,4 |
12,1 |
14,4 |
13,8 |
14,5 |
16,1 |
16,9 |
16,7 |
|
BRD |
25,8 |
25,3 |
25,4 |
27,6 |
28,4 |
29,9 |
30,0 |
28,5 |
28,2 |
29,0 |
28,5 |
28,8 |
Eine erdrückende
Entwicklungsüberlegenheit der BRD in dieser Periode bis 1961 steht in krassem
Gegensatz zu den verminderten, restlichen Potenzialen der DDR und ihrem
Ergebnis.
Vorstehende Daten offenbaren eine gravierende
Investitionsschwäche der damals jungen DDR, die Ausdruck einer chronischen,
zwangsläufigen „Unterreproduktion“ der Produktionsbasis für diesen
Zeitabschnitt war.
Diese Sachlage entstand als komplexe historische
Folge einerseits der grandiosen Ausplünderung der SBZ durch die
wirtschaftlich-strukturellen Verluste und Belastungen nach 1945, andererseits
in Verbindung mit den negativen Folgen der Teilung des zuvor einheitlichen
deutschen Wirtschaftsraumes und insbesondere durch Verluste aus der
Massenflucht nach dem Westen.
Die DDR hatte keine objektive Chance
zum Abbau ihrer wirtschaftlichen Deformationen unter den gegebenen historischen
Bedingungen. Hierüber gab sich die DDR-Führung zunächst noch bis gegen 1959 eigenen
Illusionen hin, die sich in der bekannten Losung „Überholen ohne Einzuholen“ bei einer subjektivistisch gefärbten
2-Jahres-Zielvorgabe hierfür spiegelten.
Desgleichen fungierte die „offene
Westgrenze“ zusätzlich als permanenter und bedrohlicher „Aderlass“ für die bis
1953 enorm geschwächte Wirtschaft der SBZ/DDR, die schließlich 1961 durch die
Westflucht in einen kritischen Zustand geriet.
1.2 Detailangaben zu den Verlusten
unter dem Besatzungsregime
Zur Verdeutlichung einige Angaben zu
den sowjetischen Beute- und Reparationslieferungen aus der
SBZ/DDR:
-
Die anfänglich (bis 2.August 1945) als
„Beute“ in der SBZ erfassten und angerechneten Objekte betrafen nach
sowjetischen Statistik-Angaben 142.300 Waggons (=1.778.750 t) mit demontierten
Ausrüstungen und 29.300 Waggons (=380.900 t) mit diversen erfassten
Materialien. [v]
Ab 3. August 1945 wurden solche
Gütertransporte in die Sowjetunion offiziell als
„Reparationen“ abgerechnet. Diese
umfassten allein bis 1. Januar 1950 weitere 266.600
Waggons mit Ausrüstungen sowie 171.700 Waggons mit diversen Materialien. [vi]
Nach Laufer wurden bis zu 5.114 Tausend
Tonnen Güter demontiert. [vii]
-
Es verließen im einzelnen bis Ende 1950
(nach sowjetischen Statistiken) riesige Mengen an Gütern als Reparationen
die SBZ, darunter (als Auswahl) 188.558 spanabhebende Werkzeugmaschinen, 42.829
Schmiede- und Presseinrichtungen, 2.367 Kräne,
25 Schwarzmetall- und 157 Buntmetall-Walzstraßen, 11.946 Motoren und
99.280 Elektromotoren. Hinzu kamen 183 Hochsee- und 1113 Binnenschiffe. Ferner
wurden 88.700 t Schwarzmetall-Walzgut, 24.500 t Rohre, 69.600 t Buntmetalle,
572.500 t Stahlkonstruktionen und 155.100 t Instrumente und Ersatzteile
abtransportiert. [viii]
-
Ebenfalls als unentgeltlich wurden bis
1953 auch 9.450 t Uranerz an die Sowjetunion geliefert, für das hohe
Produktionskosten in der SBZ/DDR anfielen. Die eigenen laufenden
Produktionskosten für das Uranerz beliefen sich zwischen 1946 und 1953 auf 7,3
Mrd. RM/DM-Ost zu laufenden Preisen. [ix]
-
Die industriellen Kapazitätsverluste
der SBZ beliefen sich nach Steiner z.B. auf 80 % für die
Kraftfahrzeugindustrie,75 % für die Eisenerzeugung, den Werkzeugmaschinenbau,
den Büromaschinenbau und den Lokomotivbau, 66 % für die Elektroindustrie, die
Optische Industrie und den Textilmaschinenbau, 50 % für die Chemische Industrie
(sogenannte Grundstoffindustrie), Feinmechanische Industrie und
Kunstfaserherstellung.
Für die Kapazitätsverluste in
weiteren Industriezweigen liegen die Angaben etwas niedriger,
d h. 33 % für den Braunkohlenbergbau und die
Braunkohlenbrikettindustrie, die
Pharmazeutische Industrie und die
Schuhindustrie, 20 % für für die Textilindustrie und die
Lebensmittelindustrie. [x]
- Zu den industriellen Kapazitätsverlusten kamen im Verkehrswesen die Demontagen von 11.800 km Eisenbahngleisen hinzu, darunter 6.500 km zweiter Gleise, wodurch sich das SBZ- Schienennetz faktisch halbierte (was bis zuletzt nicht ausgeglichen werden konnte). [xi]
-
Nach Steiner
entstanden außerdem Verluste für die Wirtschaft der SBZ/DDR in Höhe von 1 bis 2
Mrd. RM durch den Abtransport von Spezialisten und Patenten in die Sowjetunion.
[xii]
-
Die laufenden Reparationsleistungen
durch Produktentnahmen aus dem SBZ/DDR- Bruttosozialprodukt zwischen
1945 und 1953 sind nach Steiner auf 41,8 Mrd. RM/DM-Ost zu laufenden
Preisen (Steiner, 2004, S. 33) zu beziffern.
Sie betrafen enorme Anteile des durch
die Demontagen schon stark reduzierten
Bruttosozialprodukts der SBZ/DDR,
nahmen aber relativ ab 1946 nach Tabelle
3 wie folgt
ab:
Tabelle 3: Anteil am Bruttosozialprodukt der SBZ/DDR
für die „laufenden
Reparationsleistungen
durch Produktentnahmen“ 1946 bis 1953 (in Prozent) [xiii]
|
1946 |
1947 |
1948 |
1949 |
1950 |
1951 |
1952 |
1953 |
|
48,8 |
38,4 |
31,1 |
19,9 |
18,4 |
16,4 |
14,6 |
12,9 |
Solche hohen Anteile bei den
Produktentnahmen aus der laufenden Produktion führten dazu,
dass dann noch mögliche produktive
Anlageinvestitionen (Tabelle 2) nach den Demontagen
langfristig auf dem gezeigten
niedrigen Anteil verblieben, wodurch sich der wirtschaftliche
Rückstand zu den Westzonen/zur BRD
verfestigte.
Anders gesagt: die Reparationen
verminderten die Potenziale für die tatsächlich
realisierbaren Bruttoinvestitionen
nach dem 2. Weltkrieg dramatisch.
- Steiner resümiert: „Vor allem musste
die SBZ aber fast drei Mal soviel laufende
Leistungen für die
Wiedergutmachung“ (je Einwohner) „erbringen wie die Westzonen...(es)
zeigte sich das Ungleichgewicht der
Lasten zwischen West und Ost in der unmittelbaren
Nachkriegszeit erst in seinem
vollen Ausmaß.“ (Steiner, 2004, S. 34)
Die laufenden Leistungen für
Wiedergutmachung betrugen bis 1953 relativ je Einwohner in den Westzonen/BRD 713 RM in Preisen von 1944,
in der SBZ/DDR dagegen 1.997 RM
(jeweils ohne Besatzungskosten).
Der Historiker Rainer Karlsch [xiv] gibt eine Aufteilung nach Jahren für alle
Arten von nachprüfbaren Belastungen wie folgt an (hier ohne Sachaufgliederung
vereinfacht zitiert):
Tabelle 4: Reparationsleistungen der SBZ/DDR nach
Jahren (Mio. RM/Mark, laufende Preise)
|
1945 |
1946 |
1947 |
1948 |
1949 |
1950 |
1951 |
1952 |
1953 |
Summe |
|
3.600 |
8.696 |
8.113 |
5.127 |
5.253 |
5.982 |
6.064 |
5.689 |
5.424 |
53.930 |
In dieser Gesamtsumme von 53,9 Mrd.
RM/Mark spiegelt sich der derzeit bekannte Stand der statistischen
Berechnungen (einschl. der begründeten Schätzungen) wider.
1.3 Weitere Belastungen
der SBZ/DDR bis
1961
Die faktische wirtschaftliche Teilung
des zuvor einheitlichen deutschen Wirtschaftsgebietes brachte weitere starke
Belastungen für die SBZ/DDR. Dies betrifft u.a. den Verlust der früheren,
historisch überkommenen Lieferbeziehungen zum Westen wie zum Osten (z.B. zu
Schlesien).
So machten sich die entstandenen
strukturellen Disproportionen durch Demontagen im ostdeutschen Wirtschaftsraum
zunehmend oder anhaltend bemerkbar, ebenso die einsetzende dramatische
Massenabwanderung in den Westen. Von 1945 bis 1948 verließen 720.000 und von 1949 bis 1961 weitere 2,7
Mio. Personen den Osten Deutschlands. [xv]
Ins Gewicht fielen insbesondere mittelständische und größere Unternehmen der ostdeutschen Industrie, die sich der sowjetzonalen „Neuordnung“ der Produktionsbedingungen durch Flucht entzogen. Hierdurch wurde nicht nur das Produktionspotenzial der SBZ wesentlich geschwächt , sondern auch das der Westzonen sprunghaft gestärkt. „Ohne die Zuwanderung hätte die Industrieproduktion im Westen 1975 um etwa 18 Prozent niedriger gelegen.“ [xvi]
Golle richtet
ein Schlaglicht auf einen zu wenig gewürdigten Vorgang in der unmittelbaren
Nachkriegszeit „Innerhalb weniger Jahre, 1946-1950, in der zweiten Phase nach
1953,verlassen Tausende kleiner und fast alle namhaften mittelständischen und
großen Unternehmen ihre Stammhäuser im sowjetisch besetzten Teil und gehen in
den Westen. Noch vor der Gründung der beiden deutschen Teilstaaten sind die
Weichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bis zum
heutigen Tag gestellt. Nie vorher … in der
Industriegeschichte der ganzen Welt hat es in so kurzer Zeit einen so
gewaltigen Technologietransfer gegeben, einen Transfer von Ost nach West“ [xvii]
Nach Steiner wurden bis 1953
mehr als 4000 Unternehmen in den Westen verlagert, d.h. etwa jeder siebente
Industriebetrieb, hierunter offensichtlich auch viele industrielle
Kleinunternehmen, und mit ihnen Führungs- und Fachkräfte. (Steiner, 2004, S.
72)
Zusätzlich belasteten die SBZ/DDR die
spezifisch hohen laufenden „Besatzungskosten je Einwohner“ für die
stationierten Truppen der Sowjetarmee (im Vergleich zur BRD). Die direkten
Besatzungskosten in der SBZ (für den Unterhalt der Besatzungstruppen)
erreichten 1945 bis 1953 insgesamt 16,8
Mrd. DM-Ost. Indirekte Besatzungskosten in Höhe von 5 Mrd. RM kamen noch hinzu.(Steiner, 2004, S. 33) Das entspricht
einer Jahresrate von 2,725 Mrd. RM im Durchschnitt.
Die durch die westliche und die
östliche Grenze der SBZ/DDR erzwungenen veränderten Lieferbeziehungen der
ostdeutschen Wirtschaft hatten schwerwiegende Konsequenzen. (Hierzu
u. a. weitere Darstellungen bei Karl
Mai (2008 und 2009))
Die verarbeitende Industrie
Ostdeutschlands war nach Siegfried Wenzel „bei Roheisen,
Walzstahlerzeugnissen, Steinkohle, Koks existentiell auf westdeutsche
Lieferungen angewiesen und ohne diese nicht lebensfähig. Außerdem bestanden auf
dem Gebiete der verarbeitenden Industrie vielfältige Verflechtungen und
Zulieferabhängigkeiten.“ [xviii]
„Das Hauptproblem für die SBZ/DDR lag aber zweifellos darin, dass die entstandenen Disproportionen zumindest
bis weit in die fünfziger Jahre durch die Lieferunfähigkeit der UdSSR und der
anderen sozialistischen Länder über einen Warenaustausch des Außenhandel nicht
ausgleichbar waren.“ (ebenda)
Nach Angabe von Gerhard Kehrer konnten 1948 bis zu 40 % der verfügbaren restlichen Produktionskapazitäten wegen Rohstoffmangels nicht genutzt werden. [xix]
So z. B. konnte der Bedarf an
technologisch benötigter Steinkohle nur noch bis ca. 16 % aus den früheren
Liefergebieten gedeckt werden. (Steiner, 2004,S. 47) Die Umstellung der
Kraftwerke auf Braunkohle war, wie oben angeführt, zumindest durch die
Demontagen von 33 % der Kapazitäten im ostdeutschen Braunkohlenbergbau und in
der Brikettindustrie erschwert und begrenzt. (Christa Luft hatte 1996
für die Kapazitätsverluste durch Demontagen im Braunkohlenbergbau 40 %
angegeben.) [xx]
Die technologischen Bedingungen bei der
Verbrennung von Braunkohle erforderten erhebliche sofortige Investitionen und technologische
Folgemaßnahmen in der Industrie.
Die Abwanderungsverluste allein in den 10 letzten Jahren vor dem Mauerbau betrugen 2,4 Mio. Menschen, womit der Verlust von 16,3 Mrd. Mark an Ausbildungskosten verbunden war. [xxi]
Die steigenden materiellen Abflüsse und
Produktionsverluste durch die „offene Westgrenze“ wirkten sich als chaotische
Störfaktoren beträchtlichen Grades aus. Die Flucht und „Abwerbung“ von Produktions- und Facharbeitspotenzial
haben die DDR von 1951 bis zum 13. August 1961 nach
Berechnungen der Staatlichen
Plankommission (SPK) etwa 120 Mrd. Mark an Verlust gebracht. [xxii]
Die „Bruttoinvestitionen je Einwohner“
gingen nach Heske in den letzten Jahren
vor dem Mauerbau 1961 im Vergleich zum Stande der BRD auffallend zurück.
(Heske, 2009, S. 304)
Tabelle 5: DDR-Bruttoinvestitionen je Einwohner
im Vergleich zur BRD (=100), in Prozent
|
Jahr |
1958 |
1959 |
1960 |
1961 |
1962 |
|
DDR
% |
29,2 |
29,0 |
27,5 |
26,4 |
30,1 |
Dies kann die sich vor 1961
rapide verschlechternden „inneren Bedingungen“ der DDR spiegeln.
Die innere Krise der DDR wird in
den Jahren vor dem Mauerbau wie folgt aus der Sichtweise der DDR verdeutlicht:
„Wirtschaftssabotage,
Währungsspekulation, die 'Grenzgängerei' bezeichnete illegale Fremdarbeit von
mehr als 100.000 Arbeitskräften aus der DDR in Westberlin,die gezielte
Abwerbung von Wissenschaftlern, Ärzten, Lehrern und qualifizierten
Facharbeitern sowie das … organisierte illegale Verlassen der DDR fügten der
Volkswirtschaft schweren Schaden zu.“ [xxiii]
Tabelle 6 : Bevölkerungsstand der DDR und
Flüchtlinge 1958 bis 1961
(in 1000 Personen) [xxiv],[xxv]
|
|
1958 |
1959 |
1960 |
1961 |
|
Bevölkerungsstand
am 31.12. |
17.311,7 |
17.285,9 |
17.188,5 |
17.079,3 |
|
DDR-Flüchtlinge
(insges.) |
204.1 |
143.9 |
199.2 |
*
155.4 |
*bis 13.08.1961
Diese Daten lassen auf einen fatalen
Bevölkerungsverlust durch die Fluchtbewegung in den Jahren vor dem Mauerbau
schließen. Steiner: „Insgesamt verließen etwa. 15 % der Menschen, die 1950 in
der DDR gelebt hatten, das Land; saldiert mit den Zuzügen hatte sie etwa 11 %
ihrer Bevölkerung verloren... Etwa die Hälfte der Flüchtlinge war unter 25
Jahre alt, viele von ihnen gehörten zu den Höherqualifizierten.“ [xxvi]
Diese DDR-Welle von Flüchtlingen gaben
seinerzeit Anlass zum Mauerbau in Berlin und zu militärstrategischen Reaktionen beiderseits
der Grenze unterhalb einer drohenden Kriegsschwelle.
2
Der Mauerbau, seine Folgen und seine Wertung
Steiner: „Mit der Errichtung der Berliner Mauer reagierte die SED-Spitze und ihre Moskauer Protektoren in erster Linie auf die Wirtschaftskrise in der DDR 1960/61 und deren systemgefährdende Implikationen, das heißt den starken Anstieg der Flucht in den Westen.“ [xxvii]
„Aber angenommen, die Mauer wäre nicht
gebaut und die in diesem Zusammenhang verbrauchten Mittel wären zur Steigerung
des Sozialprodukts eingesetzt worden, kann angesichts der im Vergleich zur
Bundesrepublik geringeren Kapital- und Investitionseffektivität der DDR nicht
davon ausgegangen werden, dass damit die Attraktivität des ostdeutschen
Teilstaates in einem Maße hätte gesteigert werden können, dass die Westflucht
quasi wirtschaftlich unterbunden worden wäre,“ [xxviii]
hat Steiner korrekt und
klarsichtig feststellt.
Zu den direkten Kosten des Mauerbaus
zählt ein „vorläufiger und unsicherer“ einmaliger Aufwand von mehr als 2 Mrd.
Mark in den Jahren 1961/62, bei denen 750 Mio. Mark für den Rostocker
Überseehafen und seine Anbindung an Berlin enthalten sind. [xxix]
Weitere Kosten für zwingende
„Störfreimachung“ vom innerdeutschen Handel für die Wirtschaft werden auf 1 Mrd. Mark geschätzt, die in der Folge des
Mauerbaus 1961/1963 eintraten. (Steiner, 2004; S. 191)
Steiner vermerkt: Nach vorsichtigen
Schätzungen machte dies 9,6 % der in der Volkswirtschaft 1961/62 getätigten
Investitionen aus oder 2,1 Prozent des erwirtschafteten
Nationaleinkommens. (S. 198) Dazu kamen
etwa 500 Mio. Mark laufender Jahresaufwand für die Grenztruppen für diesen
Zeitraum. (Ebenda)
Durch den Mauerbau wurde die permanente
Schwächung der DDR-Wirtschaft infolge der offenen Grenze („Flucht-Krise“)
gestoppt und die Rekonstruktion einer „normalen“ Reproduktionsfähigkeit
schrittweise im nachfolgenden
wirtschaftlichen Konsolidierungsprozess eingeleitet.
Die sich anbahnende politische Berlin-Krise wurde durch den Mauerbau entschärft und die drohende weitere wirtschaftliche Schädigung der DDR abgewendet.
„Das personelle Ausbluten der DDR
konnte nur durch die hemetische Schließung der Grenzen im Jahre 1961 verhindert
werden; eine Maßnahme die politisch-moralisch völlig anders bewertet werden muß
als vom ökonomischen Standpunkt“, wie Siegfried Wenzel formulierte.[xxx]
Dies zeigen auch
die Daten nach G.
Heske [xxxi] für die
ersten zehn Jahre nach dem Mauerbau:
Tabelle 7:
Anteil der Bruttoanlageinvestitionen
an der „Inländischen
Verwendung des BIP“
in den
ersten Jahren nach dem
Mauerbau 1961 bis 1970 (in
Prozent)
|
Jahr |
1961 |
1962 |
1963 |
1964 |
1965 |
1966 |
1967 |
1968 |
1969 |
1970 |
|
DDR |
16,7 |
16,6 |
16,9 |
17,6 |
18,3 |
18,6 |
19.6 |
20,9 |
22,5 |
22,5 |
|
BRD |
28,9 |
28,4 |
27,5 |
29,2 |
28,2 |
28,6 |
27,2 |
26,7 |
26,9 |
27,4 |
Der Abstand der
DDR zur BRD hierin
konnte zwar im Jahrzehnt
nach 1961 nicht aufgeholt
werden, jedoch trat eine
Halbierung des spezifischen
Rückstands bei Anlageinvestitionen ein.
Die DDR hatte
1970 einen relativen
Stand bei den Anlageninvestitionen
erreicht, der nach
Heske auch in
den Folgejahren (bis
zu ihrem Ende) nicht
mehr andauernd oder deutlich
überschritten wurde. Hierin drückt sich
u. a. ihr verbleibender produktiver Potenzialunterschied zur BRD aus.
Dies hing (in zweiter Linie) auch
mit den militärischen
und sicherheitspolitischen Lasten
zusammen, die schon
ab den 50-er Jahren von
der DDR verstärkt
zu tragen waren.
Die Grenze/Mauer war spätestens mit der
Anerkennung der DDR als souveräner Staat durch die UNO eine völkerrechtliche
Staatsgrenze geworden und außerdem seit Mai 1955 die militärisch abgesicherte
Westgrenze des Warschauer Pakts.
In den fast 30 Existenzjahren der Mauer
gab es nach letzten recherchierten Angaben im Zusammenhang mit auf DDR-Seite
versuchten Grenzverletzungen tragischer Weise 136 dokumentierte Todesfälle.
[xxxii]
Die offiziell
betonten „Verbrechen“ (auch
DDR-Unrecht) des Grenzregimes an der Mauer
gegenüber der deutschen
Bevölkerung gewinnen einen
völlig anderen Akzent, sobald man
sie im
Kontext mit alternativen
Konsequenzen eines
drohenden Zusammenbruchs
der DDR als Staat
mit dessen militärischen Implikationen
in Erwägung zieht. Die
Entfesselung eines Krieges
zwischen den beiden
Militärblöcken NATO und WP war
damals noch eine latent-drohende,
reale Option der Geschichte.
Für diesen Fall gab es auf beiden
Seiten geheime militärstrategische Planungen. Auf NATO-Seite: „Am 1.August 1961
wurden die NATO-Verbände in Europa in Alarmzustand versetzt.
In der BRD wurde begonnen, die bestehenden acht Divisionen auf Kriegsstärke aufzufüllen. Am 10.August inspizierte General Hans Speidel als NATO-Befehlshaber Mitteleuropa die im Raum Helmstedt in Divisionsstärke bereitgestellten Truppen, zu deren Ausrüstung Kernwaffen gehörten.“[xxxiii]
Daher gilt es zu berücksichtigen: Die
DDR war seit Mai 1955 militärisch
in den Warschauer
Pakt (WP) fest integriert,
so dass vordringliches
militärstrategisches Interesse
an der Stabilität und Festigung
des „westlichen Vorfeldes“
für die Führungsmacht UdSSR bestand. Ein
wirtschaftlicher Zusammenbruch der DDR stand außerhalb der zulässigen
Handlungsoptionen für Politik und Militärstrategie des WP.
Damit zeigte sich
der Grenz-Mauerbau von
seiner globalpolitischen „Dimension“,
die nicht zu Unrecht
als „friedenssichernd“ gegenüber
einem atomaren
Schlagabtausch der
feindlichen Blöcke
betrachtet wurde. Hätten die
moralischen Kritiker des
Mauerbau es akzeptiert, wenn
der Mauerbau letztlich zugunsten
eines atomaren Konflikts
in Europa „überflüssig“
geworden wäre?
Die führenden Politiker der Westmächte
dachten jedoch realistischer Weise nicht daran, wegen der Mauer einen Kriegsfall mit Atomwaffen heraufzubeschwören
und nahmen den Mauerbau
als das „kleinere
Übel“ für die Menschen
ganz zuerst auch widerspruchslos, letztlich widerstandslos hin.
Das gilt auch für
die westlichen Staatsmänner ebenso wie für die Bundesregierung. [xxxiv]
Hier als Beleg folgendes: „USA-Präsident John F. Kennedy, offensichtlich nicht unvorbereitet, erklärte lapidar, ohne seinen Urlaub zu unterbrechen: 'Keine sehr schöne Lösung, aber tausendmal besser als Krieg'.“ (ebenda) Die westlichen Führungsmächte atmeten auf und erkannten den Mauerbau als das „kleinere Übel“ faktisch an.
Erst drei Jahrzehnte später, als die
sowjetische Führungsmacht
des Warschauer Pakts unter
Gorbatschow Ende der
80-er Jahre in eine
komplexe Systemkrise
geriet und auf die
nachdrückliche Fortsetzung
der militärischen Behauptung
des DDR-Territoriums
verzichtete, entstanden
die globalpolitischen Vorbedingungen
für den Fall der
Mauer durch die Deutschen
(„Wir sind ein Volk“)
selbst. Der innere Niedergang
der Sowjetunion war
nicht nur die Voraussetzung,
sondern auch das
Vorspiel und letztlich
der diplomatische „Protektor“
der friedlichen Wiedervereinigung
der Deutschen im Jahre
1990.
Alle Menschen in
der DDR, die eine Wiedervereinigung
herbeiwünschten, hätten 1961 keineswegs
einen Militärschlag mit
Kriegsfolgen deswegen für
angemessen oder akzeptabel
gehalten
- dessen sollten sich
die rein moralischen Kritiker
des Mauerbaus in der
Zeitgeschichte stets bewusst
sein.
„Ihre Errichtung sollte das Ausbluten
des Ostens verhindern und damit die latent existierende Gefahr einer
Veränderung der Grenzen der europäischen Nachkriegsordnung verhindern“,
betont Stefan Bollinger (2011, S. 13).
Und: “Die Entscheidung für den
Mauerbau … war 1961 für die Führungen der DDR wie der Sowjetunion
alternativlos.“ (S. 13, hervorgehoben von mir – K.M.)
Ausgewählte Literatur:
Bauer, Hans (Hrsg.) „Grenzdienst war
Friedensdienst“, SPOTLESS 2011
Blessing, Klaus, „Die Schulden des
Westens“, edition ost 2010
Bollinger, Stefan, „Der Sieg, der eine
Niederlage war“, 2011, RLS-Berlin, Standpunkte 23/2011
Golle, Hermann, „Das Know-How, das aus
dem Osten kam“, Hohenheim 2002
Hertle/Jarausch/Kleßmann (Hrsg.) ,
„Mauerbau und Mauerfall“, Ch. Links 2002
Heske, Gerhard, „Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung DDR 1950-1989, Köln 2009
Zentrum für
Historische Sozialforschung, Supplement No. 21
Karlsch, Rainer, „Uran für Moskau“, Ch.
Links 2008
Keßler/Streletz, „Ohne die Mauer hätte
es Krieg gegeben“, edition Ost, 2011
Laufer, Jochen, „Politik und Bilanz der sowjetischen Demontagen in der SBZ/DDR 1945-1950“,
in: „Sowjetische Demontagen in Deutschland 1944-1949“, Karlsch/Laufer (Hrsg.) ,
Zeitgeschichtliche Forschungen, Bd. 17, 2002, Duncker & Humblot Berlin
Mai, Karl, „Rückblick auf die 80-er
Jahre der DDR-Wirtschaft“, Diskurs zur Geschichte Heft 29,
RLS-Sachsen, Leipzig 2008
Mai, Karl, „Zu den äußeren Hemmfaktoren
der DDR-Wirtschaft“, in: „Ostdeutsche Wirtschaft 20
Jahre nach der Wende“,
Diskurs zur Geschichte Heft 32, RLS-Sachsen, Leipzig 2009
Timmermann, Heiner, (Hrsg.) „Die DDR in Europa – zwischen Isolation und Öffnung“ LIT 2005
Steiner, André, „Von Plan zu Plan“, DVA
2004
Steiner, André, „Eine wirtschaftliche Bilanz der Mauer“, in: Hertle/Jarausch/Kleßmann (2002)
[i] André Steiner,
2004, S. 28; nach Siegfried Wenzel wurden in
der SBZ 2400 Betriebe demontiert, wobei er jene abgrenzte, die in den
vorherigen Ostgebieten hinter der Oder-Neiße-Linie lagen. (Siegfried Wenzel,
„Ansichten zur Geschichte der DDR“, Bd 6, S. 91)
[ii] Helmut Jenkis,
„Reparationen und Wiedergutmachung
– ein deutsch-deutsches
Problem“, in:
Heiner Timmermann
(Hrsg.), 2005, S. 329
[iii] Gerhard Heske,
2009, Seite 262, 298. Es sind hier auf Preisbasis
„Euro-95“ erstmals gesamtdeutsch vergleichbare Angaben von Heske ermittelt und
herangezogen worden.
[iv] Gerhard Heske, 2009, S.
262, 298
[v] Bogdan Musial,2011,
S. 305. Die Zuverlässigkeit dieser Angaben ist nicht durch
andere Veröffentlichungen verifizierbar.
[vi] Hiervon abweichende
Angaben allein für
1945 finden sich bei
P.N. Knyschewskij,
„Moskaus Beute“, Olzog
Verlag 1995, S. 40/41. Dort
sind für das Jahr
1945 als Beute angeführt:
„ 21.834 Waggons mit Industriegütern
und Anlagen sowie 73.493 Waggons
mit Baustoffen und und
Einrichtungsgegenständen aus Privatwohnungen.“
„Fast die Hälfte der
erbeuteten Lebensmittel
– 241.788 Waggons wurden in
die Sowjetunion abtransportiert.“
(S. 41)
[vii] Jochen Laufer, 2002, S. 50
[viii] Bogdan Musial,
2011, S. 393, Tabelle
14. Unklar ist geblieben,
ob die Aufteilung
dieser Mengen in Demontagen
und Produktionsentnahmen zu
erfolgen hätte.
[ix] Rainer Karlsch, 2008, S. 233; Steiner, 2004,
S. 32
[x] André Steiner,
2004, S. 29
[xi] Siegfried Wenzel,
„War die DDR 1989 wirtschaftlich
am Ende?“, Berlin
1998, Reihe: Hefte zur
DDR-Geschichte, Heft 52, S.
20
[xii] André Steiner,
2004, S. 33
[xiii] André Steiner,
2004, S. 33
[xiv] Zitiert nach:
Heiner Timmermann (Hrsg.), 2005, S.
340
[xv] Klaus Blessing,
2010, S. 47
[xvi] Uwe Müller, zitiert
nach Blessing, 2010, S. 47
[xvii] Hermann Golle,
2002, S. 225/226
[xviii] Siegfried Wenzel,
„War die DDR 1989 wirtschaftlich
am Ende?“, Berlin
1998, Reihe Hefte zur
DDR-Geschichte, Heft 52, S.
26
[xix] Zitiert nach
Klaus Blessing, 2010, S. 40
[xx] Christa Luft,
„Die Lust am Eigentum
– auf den Spuren der
deutschen
Treuhand“, Zürich 1996, S.
79; Luft gibt für die
Demontageverluste 40 % an.
[xxi] André Steiner,
2002, S. 198
[xxii] Steiner, 2002, S.
198
[xxiii] Rolf Badstübner
(Hrsg.), „Geschichte der
DDR“ Berlin 1989, S. 223
[xxiv] Siehe Endnote
22, S. 224
[xxv] Presse- und
Informationsamt des Landes
Berlin, „Die Mauer und
ihr Fall“, 1996, www.berlinermaueronline.de;
ebenso bei Steiner (2004), S. 105
[xxvi] André Steiner,
2004, S. 106
[xxvii] André Steiner,
2002, S. 189
[xxviii] André Steiner,
2002,S. 198
[xxix] Steiner, 2002, S.
190
[xxx] Wenzel in: Elm/Keller/Mocek (Hrsg.), „Ansichten zur Geschichte der DDR“, Bd. 6, S. 120, Berlin 1996
[xxxi] Gerhard Heske, 2009, S.
262/263 und S. 280/281
[xxxii] Hans Bauer
(Hrsg.) , 2011, S. 161. Hier
sind die
halboffiziellen und offiziellen
Sammlungen von Daten
durch verschiedene deutsche
Instanzen dokumentiert
und kommentiert.
[xxxiii] Hans Bauer
(Hrsg.), 2011, S 76
[xxxiv] Vergl. hierzu
die Darstellung bei
Keßler/Streletz , 2011, S.
138/139